Wilhelm von Kobell

(1766 Mannheim - München 1853)

Wilhelm Kobell folgte seinem Vater Ferdinand Kobell als Hofmaler des Kurfürsten Karl Theodor und behielt dieses Amt auch bei den Nachfolgern Maximilian I. , Joseph und Ludwig I., Könige von Bayern. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er zunächst durch den Vater, dann an der Mannheimer Akademie.

Unterbrochen durch Reisen nach Wien 1809, Paris 1810 und Rom 1855 blieb er in München ansässig.Für Ludwig I. malte er in den Jahren nach 1808 vorwiegend Schlachtengemälde.  Mit Albrecht Adam und Peter von Hess gehörte er zu den bedeutendsten Schlachtenmalern der napoleonischen Zeit.

Seine künstlerische Reife erreichte er jedoch erst im Anschluss daran und seine Auftraggeber fanden sich vorwiegend aus dem ländlichen Adel und dem Münchner Bürgertum.

In seiner biedermeierlichen Malerei des frühen 19. Jahrhunderts bevorzugte Wilhelm Kobell die Landschaft mit Personenstaffage in oberbayerischer Landschaft, vorwiegend in der Gegend des Tegern-  und Ammersees.

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