FRANZ VON STUCK

(1863 Tettenweis b. Passau – München 1928)

 

Franz von Stuck studierte an der Münchner Akademie bei Wilhelm von Lindenschmidt d. Jüngeren und später bei Ludwig Löfftz.

Entscheidende Anregungen erhielt er durch Wilhelm von Diez, Arnold Böcklin und Franz von Lenbach, sowie durch ein ausgedehntes Selbststudium.

Von 1887 bis 1892 war er Mitglied der „Fliegenden Blätter“, von 1896 bis 1901 der „Jugend“, nahm 1892 an der Gründung der Münchner Sezession teil, erhielt 1983 den bayerischen Professorentitel verliehen, wirkte dann ab 1895 an der Münchner Akademie und wurde 1906 geadelt.

Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des symbolisch bestimmten Jugendstils.

Gemeinsam mit dem eine Generation älteren Franz von Lenbach ragte er als schillernder Malerfürst in Müncheählten Wassily Kandinskns Kunstlandschaft heraus.

Zu seinen bedeutenden Schülern zählten Wassily Kandinsky, Paul Klee, Alfred Kubin und Josef Albers.

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